Vater – Otac

»Gesellschaftlich hochrelevantes und eindrucksvolles Arthouse-Kino«
FBW

Father

Prädikat „Besonders Wertvoll“

Das von der Neue Mediopolis Filmproduktion GmbH koproduzierte Drama „Vater” („Otac”) des serbischen Regisseurs Srdan Golubovic wird bei der kommenden Berlinale seine Weltpremiere in der Sektion Panorama feiern.

Golubovic, dessen letzte Filme „Klopka – Die Falle” und „Circles” ebenfalls bei der Berlinale zu sehen waren, erzählt darin vom Tagelöhner Nikola (Goran Bogdan), dem vom Jugendamt seine Kinder weggenommen werden. Um Gerechtigkeit fĂĽr sich und seine Familie zu erfahren, macht er sich zu FuĂź von SĂĽdserbien aus zur Regierung nach Belgrad auf.

Gedreht wurde „Vater-Otac” 2017 komplett in Serbien. Der mitteldeutsche Komponist Mario Schneider steuerte die Filmmusik bei, die Ton-Postproduktion fand zu großen Teilen bei Metrix Media in Halle (Saale) statt.

Die serbische Film House Bas Celik realisierte das Filmprojekt zusammen mit ASAP Films (Frankreich), Propeler Film (Kroatien), Neue Mediopolis Filmproduktion GmbH, Vertigo (Slowenien), SCCA/Pro.Ba (Bosnien und Herzegowina) sowie ZDF/Arte.

Neben der MDM, die das Drama mit 150.000 Euro unterstützte, waren auch Eurimages, Creative Europe MEDIA, Film Center Serbia, CNC, Slovenian Film Center sowie Croatian Audiovisual Centre als Förderer beteiligt.

„Vater-Otac“ gewinnt den Panorama-Publikums-Preis, sowie den Preis der Ă–kumenischen Jury der 70. Berlinale 2020!

 

 


Aus der BegrĂĽndung der Ă–kumenischen Jury:

„Der Film zeigt das noch in sozialistischer WillkĂĽr verhaftete kommunale System, korrupte Strukturen, ein krasses Stadt-Land-Gefälle und die schwer zu ertragende Verwahrlosung eines ganzen Landes. Dennoch gelingt es dem Vater, in zurĂĽckhaltender und gewaltfreier Weise mit der katastrophalen Anspannung, seinen SchuldgefĂĽhlen und den Herausforderungen auf dem Weg nach Belgrad umzugehen. Die Jury sieht in ihm eine vorbildliche Haltung der Beharrlichkeit und eines Gerechtigkeitsstrebens, welches trotz der prekären Situation nicht auf Kosten anderer geht. So wird der Vater zu einem Helden, ohne sich selbst je als Held zu sehen.


Pressestimmen

„Das Publikum hat abgestimmt: Der Spielfilm „Father“ vom serbischen Regisseur Srdan Golubović
erhält den Panorama-Publikums-Preis der diesjährigen Berlinale.“

rbb

„In den Figuren und ihrem Verhalten spiegelt sich das ganze Spektrum der Gesellschaft. Und genau das macht den Film, der auf der Berlinale 2020 sowohl den Preis der Ă–kumenischen Jury als auch den Panorama-Publikumspreis erhalten hat, zu einem wichtigen und hochaktuellen gesellschaftspolitischen Kommentar“

FBW

„„Otac“ ist ein ergreifendes, intensives und entschlossenes Statement eines Regisseurs, der sein Land Serbien zu tiefst liebt.“

arte TV

„Srdan Golubović gelingt mit „Otac“  eine bewegende Erzählung von der Ungleichheit der Verhältnisse.“

schabel kultur blog

 

Festivals

Berlinale 2020 Panorama-Publikumspreis & Preis der Ă–kumenischen Jury

Nominierungen

Tribeca  
IFF Sofia  
IFF Warschau  

Crew

Regie Srdan Golubović
Drehbuch Srdan Golubović, Ognjen Sviličić
Kamera  Aleksandar Ilič
Schnitt Petar Marković
Sound Design Erik Mischijew, Corina Fleig
Ton Bruno Tarrière
Szenenbild Goran Joksimović, Predrag Petrović
ProduzentInnen Jelena Mitrovič, Čedomir Kolar, Alexander Ris, Marc Baschet, Danis Tanović, Boris T. Matić, Lana Matić, Danijel Hočevar, Amra Bakšić Čamo, Adis Djapo
Produktion Film House Bas Celik, A.S.A.P. Films, Neue Mediopolis Filmproduktion, Vertigo, Propeler Film, SCCA/ Pro.BA
Co-Produzenten Meinolf Zuhorst, Olivier Pere, Remi Burah
Co-Produktionen ZDF Arte, Arte France

Technische Daten

Länge 120 Minuten
Produktionsland Serbien
Produktionsjahr 2020
Format DCP, Farbe, 1:1.8
Ton Dolby Digital
Sprachfassungen OmU, OmeU & deutsche Sprachfassung
Originalsprachen Serbisch

Pressematerial

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