Der Mann der die Welt ass

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ACID Cannes

Inhalt

Der Mann ist ein Desaster: verantwortungslos, aggressiv und gierig narzisstisch.

Seine Frau mit den gemeinsamen Kindern hat er verlassen, den Unterhalt zahlt er unregelmäßig. Den kranken Bruder hält er auf Distanz und sein bester Freund taugt allenfalls noch als Punchingball und billiger Kreditgeber. Sogar den erfolgreichen Job hat er geschmissen, um sich selbstständig zu machen, „endlich frei zu sein“.

Dafür zerstört er alles, was in seinem Leben wichtig war. Wie und warum er sich so fühlt, darüber spricht er nicht: Ist er depressiv, ist es eine Midlife Crisis, vielleicht ein Burnout?

Als dann sein alleinstehender, dement werdender Vater Hilfe benötigt und er ihn zu sich ziehen lässt, bricht ein Generationenkonflikt auf, der sichtbar macht, wie missverständlich und hilflos diese Vater- Sohn-Beziehung war und ist. Der Sohn möchte seinem Vater gefallen, der Vater ersehnt sich nichts weiter als den Erfolg des Sohnes. Die Gräben zwischen den beiden sind tief und der Abstieg des Sohnes nicht aufzuhalten.

 

 

 

 


Produktionsnotiz

Johannes Suhms zurückhaltende Adaption des international erfolgreichen Theaterstücks „Der Mann der die Welt aß“ von Nis Momme Stockmann ist das Portrait eines Mannes, stellvertretend für eine ganze Generation in ihrer Lebensmitte. Der Sohn ist auf der Suche nach einer tragfähigen Identität, befindet sich aber im Kampf mit dem eigenen Ego und einer fehlgeleiteten Männlichkeit, der die Vorbilder abhanden gekommen sind. Seine seelischen Wunden scheinen tiefer zu sein, als er selbst es für möglich hält.

Eine Geschichte über männliche Hybris, verdrängte Gefühle, unbewusste Depressionen und den harten Kampf um Erfolg in einer kapitalistischen Welt, die wenig Raum für Verletzlichkeit lässt. Der Film wurde ohne Förderung mit einem sehr kleinen Team und
mit nur minimalen finanziellen Mitteln produziert – ein echter „Independent Film“. Es wurden jeweils nur wenige Drehtage in Folge
abgeschlossen. Die Dreharbeiten erstreckten sich so über einen Zeitraum von 12 Monaten im Jahr 2019, was für die Produktion eines Filmes ungewöhnlich ist. Das gab dem Team jedoch die Möglichkeit, Szenen in der Vorbereitung über einen langen Zeitraum ohne Druck zu erarbeiten und ‚reifen‘ zu lassen.

Vom ersten Tag an unterstützten der Autor Nis Momme Stockmann und sein Verlag die Entstehung des Filmes, so auch die Komponisten
und Motivgeber. Die Finanzierung des Filmes wurde von Johannes Suhm über eine Crowdfunding Kampagne realisiert.

Der Film feierte seine Uraufführung bei den 54. Internationalen Hofer Filmtagen. Die Premiere findet am 16. Januar 2022 mit einer anschließenden Podiumsdiskussion in Kooperation mit dem Bundesforum Männer e.V. in Berlin statt.


Festivals

Internationale Hofer Filmtage 2020
Biberacher Filmfestspiele 2020
Filmschau Baden-Würtemberg 2020
Chichester Int. Filmfestival 2021
Catalina Filmfestival 2021

Crew

Produzent & Regie Johannes Suhm
Buch Nis Momme Stockmann
Co-Regie Lena Lessing
Kamera Tobias Kaufmann
Montage Annika Mayer, Sven Heussner, Stefan Kobe
Sounddesign Adel Abbe Hafsi
Mischung Christian Willmes
Originalton Dennis Gross
Musik Dis Fig, Christian Naujoks, Perel
Produktion Barrierifilm, cinebureau Berlin & schaefersphilippen
Produzenten Johannes Suhm, Tobias Kaufmann
Co-Produzenten Tobias Philippen, Marc Schäfers, Nis Momme Stockmann
Mit Johannes Suhm, Hannes Hellmann, Konrad Singer, Maja Schöne, Max Mauff und Michael Goldberg

Technische Daten

Länge 80 Minuten
Produktionsland Deutschland
Produktionsjahr 2020
Format DCP, Farbe, 1:1.8
Ton Dolby Digital
Sprachfassungen Originalversion deutsch
FSK freigegeben ab 12 Jahren

 

Kontakte

Presse

Maxelon PR Kommunikation für Film & TV
Hellkamp 67 | 20255 Hamburg
040 – 69 60 52 60

info@maxelon-pr.de

 

 

Verleih

barrierifilms

Johannes Suhm

https://barrierifilm.com