» Der Film zeigt, wie verletzlich Kinder sind – und wie schmerzhaft es ist, wenn Gesellschaft und Gesetz versagen.«
tod-meiner-jugend.com

Zum Film
Kai Peter konnte glücklich sein: Er hat einen fixen Job als Hausmeister, eine liebe Frau, genannt Meli, und einen Sohn mit dem Namen Silas, der genauso gut im Kickboxen ist, wie er es in dem Alter war. Dann stellt Silas die Frage: „Papa, warum gibt es keine Fotos von dir in meinem Alter?“ Schliesslich bricht Kai ins Kinderheim auf, in dem er gewesen ist, als er so alt war wie Silas. Einige Tage später begegnet er Klaus, ein alter Arbeitskollege, Kai attackiert ihn und wird gezwungen sich mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen.
Wir erzählen die wahre Geschichte von Kai Peter auf zwei Zeitebenen.
In den 80er Jahren wächst der 9-jährige Kai in Deutschland auf. Er erlebt Missbrauch durch seine Mutter, wird zur Prostitution gezwungen und flüchtet schließlich freiwillig ins Jugendheim. Dort wird er zunächst Opfer von Gewalt, später zum Kampfsportler um sich zu schützen. Sein bester Freund Samuel verschwindet spurlos. Hoffnung findet Kai in der Beziehung zu Martina, einem Mädchen aus dem Heim. Doch das Glück ist nicht von Dauer – erneut wird Kai Opfer sexualisierter Gewalt. Er entwickelt Zwangsneurosen und Kontrollzwänge.
In der Gegenwart, 2024, ist Kai verheiratet und Vater. Sein Sohn Silas wächst behütet auf, doch Kais Vergangenheit holt ihn ein. Erst durch die Liebe seiner Familie findet er den Mut, sich seinen Erinnerungen zu stellen und einen Weg in die Zukunft zu suchen.
„DIE VERGANGENHEIT KLOPFT NICHT AN, SIE TRITT DIE TÜR EINFACH EIN.“
Director’s Note
Wie können wir in den Abgründen menschlicher Erfahrung Hoffnung finden? Wie gelingt es einem Menschen, trotz tiefster Verletzungen an das Gute zu glauben und Liebe zu geben?
Wie finden wir eine Sprache für das Unsagbare? Und welche Verantwortung tragen wir alle?
Unsere Geschichten müssen wir teilen, hören, ansprechen, vielleicht sogar teilweise verstehen. Nur so können wir als Gesellschaft heilen, nur so können wir Schutzlose schützen.
“Tod meiner Jugend” ist der Versuch, diesen Fragen Raum zu geben – im Kino und hoffentlich auch darüber hinaus.
Interview mit Timo Jacobs (ntv)
„Der Film beruht auf einer wahren Geschichte, und der Hauptprotagonist, Kai Peter, geht auf die Bühne, um Comedy zu machen. Das wirkt erst mal etwas absurd …
Ich denke, Menschen, die innerlich viel spüren oder verarbeiten, witzeln oft über alles. Viele der lustigsten Menschen auf der Bühne tragen privat etwas Schweres mit sich – und gerade darin liegt oft ihre Stärke: Schmerz in etwas Verbindendes zu verwandeln. Das ist einfach seine Art, mit den Dingen umzugehen. Seine Frau bringt ihn ja überhaupt erst auf die Idee.
Und der, der die Comedy da in dem Ort veranstalten will, sagt ihm auch gleich mal, wo der Hammer hängt: „Das muss aus dir rauskommen und nicht aus deiner Frau“, blafft er Kai Peter an. Ermutigen ist was anderes …
(lacht) Den spielt mein Kumpel Sascha Geršak – der ist eine Wucht. Aber kein klassischer Coach, eher ein impulsives Urvieh. Er hat die Weisheit vielleicht nicht mit dem Löffel gegessen, aber er kann differenzieren. Und Kai Peter mag das Ehrliche, damit kann er umgehen. Er stammt noch aus einer Generation, die mit direkter, manchmal auch sehr harter Kritik groß geworden ist.“
Pressestimmen
Chelsea FF 2025
Festivals
| Internationale Hofer Filmtage, D 2025 | New German Cinema Award |
| Chelsea Film Festival, NY USA 2025 | Grand Prix Award & Best Actor |
| Richmond IFF, USA 2025 | Winner Best Screenplay |
| Achtung Berlin, D 2026 |
Crew
| Regie | Timo Jacobs |
| Drehbuch | Timo Jacobs, Sophie Reyer, Daniel Jaro |
| Kamera | Manuel |
| RugeOriginalmusik | Alexander Muell |
| EditorIn | Oliver Walz, Jessica Rudolph (BFS) |
| Grading | Peter Schulz |
| Foleys Artist | Nicola Sulis |
| Graphics | Peter Keller |
| Sounddesign | Adel Abbes Hafsi |
| Mischung | Christian Wilmes |
| Executive Producer | Rubin Sosna & Kwan Jao |
| Ko-Produzent:innen | Kristina Schippling |
| Produzent | Timo Jacobs |
| Produktion | JACOBS PRODUCTION |
| Mit Nadeshda Brennicke, Timo Jacobs, Silas Peter, Sarah Bauerett, Sascha Geršak, Milo Eisenblätter, Oliver Szerkus, Ninel Geiger, Detlev Buck, Barbara Philipp Susanne Wuest, Natalia Avelon, Katy Karrenbauer, Julius Feldmeier, Daniel Sellier, Rebecca Pap, Burak Yigit, Carsten Stahl, Daniel Luis und als Gast Dieter Landuris | |
Technische Daten
| Länge | 90 Minuten |
| Produktionsland | D |
| Produktionsjahr | 2025 |
| Format | DCP, Farbe, 1,85:1 |
| Ton | Dolby Digital |
| Originalsprache | Deutsch |
| Kinofassung | deutsch |
| FSK | tba |
Presse- & Kinomaterial
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