Fränk

» emotionale Tiefe mit pointiertem und herzlichem Humor. «

Tallin Black Nights Filmfestival

Fränk

Weil sich Pauls Eltern oft streiten und sein Vater gewalttätig ist, wird er von seiner Mutter für eine Weile in die kleine Stadt seines Onkels gebracht. Dort freundet er sich bald mit der von Jasper angeführten Jungengruppe. an. Sie trinken, boxen sich und schikanieren einen behinderten Mann, den sie wegen seines Aussehens „Fränk“ für Frankenstein nennen.

Um sich in der Gruppe zu beweisen, provoziert Paul immer extremer, wodurch viele in Gefahr geraten. Während er Fränk vor dessen Gruppe demütigt, entsteht zwischen den beiden eine Freundschaft. Als Jasper dies eines Abends entdeckt, ist Pauls Platz in der Gruppe gefährdet und er deckt auf, dass Jasper heimlich Liebesbriefe an die viele Jahre ältere Kassiererin schreibt.

Die Situation eskaliert und am Ende hilft Pauls Freundschaft zu Fränk ihm, das Blatt zu wenden und sich gegen die Gewalt in der Kleinstadt einzusetzen.

Die Gewalt in der eigenen Familie ist jedoch eine andere Sache …

 

FSK Freigegeben ab 16 Jahren / Empfohlen ab 16 Jahren

 

 

Kommt mit deutschen Untertiteln ins Kino!


Regisseur Tõnis Pill

Geboren 1992 in Tallinn/Estland.
Tõnis Pill studierte Filmregie an der Baltic Film, Media, Arts and Communication School (BFM) in seiner Heimatstadt Tallinn und arbeitet heute auch selber als Dozent. Seine Kunst nutzt er, um auf Probleme aufmerksam zu machen und realen Welten etwas Außergewöhnliches zu geben.

Filmografie

Üksinda Kodutu (short, 2014)
Kontrapunkt / Counterpoint (short, 2016)
Taasta side / Recover Connection (short, 2017)
Homebound (short, 2017)
Sinie / Blue (short, 2020)

 

Director’s Statement

„Ich bin auf viele Geschichten von Kindern gestoßen, die gemobbt wurden – nicht nur von Gleichaltrigen, sondern auch von Familienmitgliedern. Die Sorgen und Unsicherheiten der heutigen Kinder unterscheiden sich kaum von denen meiner eigenen Kindheit. Wenn das Teenageralter naht, kann das wachsende Bedürfnis, „seinen Platz in der Welt zu finden“, für eine junge Seele unglaublich schwierig sein – besonders dann, wenn es keinen verlässlichen Mentor gibt, der sie auf dieser Reise unterstützt und ihr Orientierung bietet; sei es ein Elternteil, ein Lehrer oder ein Freund.
Mit *Fränk* möchte ich vor allem die Frage aufwerfen: Welche sozialen und familiären Probleme können einen Menschen in ein Monster verwandeln – und wie, wenn überhaupt, könnten diese Menschen wieder auf den richtigen Weg zurückgeführt werden?
 
Unser Jugenddrama konzentriert sich auf einen Teenager, der den Großteil seiner Kindheit in einem gewalttätigen Umfeld verbracht hat. Wir begleiten ihn auf seiner Reise durch das Fegefeuer, sehen aber auch, dass es mit den richtigen Menschen an der Seite möglich ist, jegliche Widrigkeiten zu überwinden.
Das Thema des Bedürfnisses nach Wärme und Liebe war die treibende Kraft, die mich zur Realisierung dieses Films bewegt hat. Auch ich bin von psychischer und physischer Gewalt nicht verschont geblieben. Ich wuchs in einer Familie auf, in der sich ein Mitglied jeden Sommer in einen Teufelskreis aus Alkohol und Sucht trank – und in der „Liebe“ ein fremdes Wort war, das man nur aus den Mündern fiktiver Figuren in Hollywoodfilmen hörte. Ich habe die langfristigen, negativen Lebenswege und Erfahrungen meiner Altersgenossen miterlebt – Erlebnisse, die sie noch heute, fast zwanzig Jahre später, prägen. Bis zum heutigen Tag muss ich feststellen, dass nur sehr wenige meiner ehemaligen Schulkameraden aus zerrütteten Familien es geschafft haben, ein positives Fundament für ihr Leben zu finden. Ich möchte nicht bloß darüber reden, dass Mobbing schlecht ist. I
 
ch möchte aufzeigen und erklären, warum ein Mobber zum Mobber wird – und wie viel besser die Welt sein könnte, wenn wir versuchten zu begreifen, dass selbst die unangenehmsten unter uns letztlich nur Menschen sind: geformt und getrieben von den Lasten ihrer Vergangenheit.

 


Pressestimmen

„The acting across the board is stellar.“

Boston Hassle

„Es ist ein gut inszenierter Film, der auf subtile Weise die Schönheit des estnischen Sommers einfängt, und er ist stilistisch so präzise, dass er in gleichmäßigem Tempo voranschreitet, wobei jeder Moment nachhallt, ohne den Zuschauer mit Melodramatik zu überhäufen.“

Review Online

„Ohne zu viel zu verraten: Fränk (2025) fängt den Geist der Mid90s und „Stand by Me“ ein, bleibt dabei aber ganz und gar eigenständig. […] Die Darbietungen der Kinderdarsteller sind einfach unglaublich. […] Es ist ein unverfälschter und realistischer Blick auf das Leben, der keine Kompromisse eingeht.“

The Awards Garage

„Es ist ein Film, der aufgrund seiner Vielschichtigkeit in der Erzählung und seiner Härte in der Bildsprache das Gespräch zwischen Schülern und Lehrern, Kindern und Eltern, Söhnen und Vätern herausfordert.“

Fachjury Spielfilm International, IFF SCHLiNGEL

 

Festivals

IFF für Kinder und junges Publikum SCHLiNGEL | 2025 | Chemnitz, DE Hauptpreis der Sächsischen Landesmedienanstalt (SLM)
Tallinn Black Nights FF – PÖFF | 2025 | Tallinn, EST  
FilmFestival Cottbus I 2025 I DE  
Kyiv IFF ‚Molodist‘ I 2025 I Kiew, UKR Best Teen Screen Film
Riviera IFF I 2026 I Sestri Levante, ITA  
Oulu Int.Children’s and Youth FF | 2025 | Oulu, FIN Oulu 4H Global Future Prize
IFF of India | 2025 | Goa, IND Best Debut Feature Film
Baltic Film Festival | 2026 | Boston, USA  

 

Crew

Regie & Drehbuch Tõnis Pill
Drehbuch Tõnis Pill, Laura Raud, Ivo Felt
Kamera Péter Kollányi
Schnitt Moonika Raidam
Musik Markus Robam
Producer Ivo Felt, Johanna Trass, Tõnu Hiielaid, Alvar Kõue, Rain Rannu, Henri Savitski
Produktion Allfilm, Tallifornia, High Voltage
Mit Derek Leheste, Oskar Seeman, Tõru Kannimäe, Oliver Kõvask, Jaan Sander Välimäe, Matias Kosemets, Oskar Almann, Kristjan Uru Reinman, Ats Gregor Kasin, Rasmus Vaikmets, Märt Pius, Katariina Tamm, Jekaterina Linnamäe, Priit Võigemast, Tiina Tauraite, Viktor Marvin, Märt Avandi, Mari-Liis Lill, Markus Luik, Natali Rask, Ronja Sundja, Johanna Joost, Madis Kuuse, Kenn-Eerik Kannike, Indrek Agar, Rasmus Rooden, Henry Rooden, Ott Tooming, Bert Soolo, Keorg Latt, Kaspar Aviste, Kerto Koller, Alexander Robin Mikael Palits, Keith Sebastian Söödla, Robin-Christopher Raimo, Risto Lepp, Kalle Kask, Maarja Saarmäe, Pille Trolla, Jaak Kuuse, Ramses Alliksoo, Indrek Epner u. a.

Technische Daten

Originaltitel Fränk
Länge 108 Minuten
Produktionsland Estland
Produktionsjahr 2025
Format DCP, Farbe, Flat
Ton 5.1 Sound
Originalsprache Estnisch
Sprachfassungen Original mit deutschen Untertiteln
FSK Freigegeben ab 16 Jahren / Empfohlen ab 16 Jahren

Pressematerial

Web-Trailer
DCP-Trailer SHARC & DELUXE (auch Bildmat.)

 

Kontakte

Verleih & Presse

Landfilm gGmbH
Jeannette Süß
Telefon: +49 371 444 74 46
E-Mail: dispo@landfilm-sachsen.de