» Einer der eindrucksvollsten Filme beim Filmfest Hamburg «
Die Welt

Zum Film
Zwei Mütter und beste Freundinnen sitzen wegen 300 Euro in einer Bank fest und werden für Bankräuberinnen gehalten. Während die Polizei ihnen bereits auf den Fersen ist, können sie sich nur durch ihren Zusammenhalt und eine gehörige Portion Chaos aus der misslichen Lage befreien.
„Mit BILLIE erzählt Filmemacherin Sheri Hagen die Geschichte zweier Frauen, die in widrigsten Lebensumständen um Selbstbestimmung und Würde ringen. Was als scheinbar banale Alltagssituation beginnt, entfaltet sich zu einem vielschichtigen Drama über häusliche Gewalt, die Kraft von Freundschaft und die Sehnsucht nach Freiheit. Hinter der Fassade des Alltags offenbart sich eine Realität, die Millionen betrifft. BILLIE vereint Schmerz und Humor, Leichtigkeit und Verzweiflung – und zeigt, wie nah sich Absurdität und existenzielle Notwendigkeit berühren.
Der Film ist weit mehr als die Geschichte zweier Frauen und Mütter – BILLIE ist ein Plädoyer für Freundschaft, Solidarität und den Mut zur Selbstbefreiung. Damit setzt Sheri Hagen ein klares Zeichen für Diversität im deutschen Film – und gegen das Schweigen über häusliche Gewalt. BILLIE  feierte im Rahmen des Filmfest Hamburg Premiere. Nach dem Filmfest Hamburg ging es weiter nach Berlin – zur Berlin-Premiere auf dem Filmfest FrauenWelten von TERRE DES FEMMES.“
Director’s Note
Müsste man der Erzählform des Films einen Namen geben, dann wäre er ein Drama. Auch wenn BILLIE im eigentlichen Sinne dem Sozialdrama zuzuordnen ist, ist dieser Film Drama und Komödie zugleich. BILLIE wird Komödien- und Dramaelemente nicht wie gewohnt vermengen, sondern das Drama (um Nina) und die Komödie (um Angie) parallel erzählen, da die beiden eng befreundeten Frauen auf zwei getrennten Genre-Planeten leben.
Die Zuschauer*innen sollen in ihre jeweiligen Umlaufbahnen hineingezogen werden. Dramatik und Komik werden sich bei BILLIE gegenseitig verstärken. In Augenblicken des Dramas und der Verzweiflung wird es humorvolle Überhöhungen geben.
BILLIE soll ein berührender und temporeich erzählter Film mit harten Schnitten werden, der das Schwere wie das Leichte, das Lachen wie das Weinen und den Schmerz vereinen soll. BILLIE ist Fiktion und spiegelt das Thema Selbstbefreiung verwoben mit häuslicher Gewalt wider. Eine alltägliche Realität. Jede dritte Frau in Deutschland war mindestens einmal im Leben Opfer von Gewalt innerhalb der Partnerschaft. Unterstützend an meiner Seite war die Berliner Organisation BIG e.V. – Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen.
Es ist ein schmaler Grat, auf dem ich es wage, ein existenzielles Thema wie häusliche Gewalt mit Leichtigkeit und Humor zu verbinden, aber diese Elemente sind ermutigende Momente, die Hoffnung geben. Das Leben in Gewaltbeziehungen ist nicht eindimensional, sondern ebenso vielfältig mit absurden Aspekten. Mit BILLIE möchte ich einen Teil unserer Realität zeigen, der nicht ignoriert werden darf. BILLIE ist auch ein Empowerment für alle Frauen.
Zudem will BILLIE zeigen, wie vielfältig Familien mit Immigrationsgeschichten sind, ohne sie dabei zu stigmatisieren. Mit Selbstverständlichkeit werden wir Nina und Angie in ihrem alltäglichen Leben begegnen und erleben.
BILLIE – ein Film, der in sich ruht und schnörkellos erzählt wird und ein Teil der deutschen Gesellschaft widerspiegelt, die in der Realität existiert, aber kaum auf unseren Leinwänden.
„Genau daraus schöpft der Film seinen Witz und seine Radikalität: Sheri Hagen kann alles, was ihr etwa zur Situation von Schwarzen Frauen in Deutschland auf dem Herzen liegt, im Rahmen dieser surrealen Räuberpistole zur Sprache bringen. Sie inszeniert das zugleich so unterhaltsam und komplex, dass einer der besten Lacher mit Polizeieinsätzen gegen die Antifa zu tun hat und auch ein Thema wie häusliche Gewalt gegen Frauen mit viel Empathie und Zorn behandelt werden kann.“ taz.de
Pressestimmen
Festivals
| Filmfest Hamburg, D 2025 |
| Filmfest Max Ophüls Preis, D 2026 |
| Pan African Film & Arts Festival LA, USA 2026 |
| Filmfest FrauenWelten, D 2025 |
Crew & Cast
| Regie & Drehbuch | Sheri Hagen |
| Drehbuchmitarbeit | Rose Acerbus, Paula Redlefsen |
| Kamera | Cal Ola |
| Szenenbild | Ella-Sade Hagen, Florian Langmaack |
| Kostüme | Beatrace Oola |
| Haare & Maske | Amy Lindenau, Lisa Neumann |
| Editorin | Marisa Dikta |
| Musik | Ralf Petter |
| Produktion | Equality Film GmbH |
| Mit Ruby Commey, Thelma Buabeng, Timo Jacobs, Sannrae Rehnström, Joy Ewulu, Patrick Abozen, Anne Schäfer, u.v.m. | |
| Die Produktion wurde gefördert von der MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein und der Götz George Stiftung. | |
| Im Verleih der Apollo Film GmbH. | |
Technische Daten
| Länge | 108 Minuten |
| Produktionsland | Dtl |
| Produktionsjahr | 2025 |
| Format | 2.39:1, Farbe, DCP |
| Ton | 5.1 |
| Sprachfassungen | Deutsch |
| Originalsprache | Deutsch |
| FSK | FSK tba |
Pressematerial
| Plakat (auch 300dpi) |








