»Die Scorpions, ein Supermarkt und ein tödliches Spiel um Identität:
Skurriler Roman FILM über das Scheitern mit Kultpotenzial. «
Frankfurter Verlagsanstalt

Zum Film
Der „Superbuhei“ ist ein Supermarkt in Hannover-Langenhagen. Er ist kein typischer Supermarkt.
Statt einer Bäckerei gibt es dort eine Bar namens Klaus Meine. Täglich sitzen ein paar Alkoholiker den ganzen Tag an der Theke und hören die gleichen Scorpion-Songs aus den Lautsprechern
„Klaus Meine“ gehört Jesse Bronske.
Jesse Bronske führt ein Leben der absoluten Durchschnittlichkeit: Zwischen Fertiggerichten, seiner Quizshow-begeisterten Ehefrau Mona und seiner Kneipe scheint der Alltag in festen, alkoholgetränkten Bahnen zu verlaufen.
Doch die Fassade bröckelt, als Jesse überzeugt ist, nachts einem Einbrecher gegenübergestanden zu haben.
Als dann auch noch ein Anwaltsbrief des echten Klaus Meine die Existenz seiner Bar bedroht, verschwimmen Realität und Wahnvorstellung. Gibt es einen mysteriösen Doppelgänger, der ihm Schritt für Schritt sein Leben stehlen will?
Grandios besetztes Debüt-Kleinod mit Oliver Korritke in einer Paraderolle – Grotesk lustig, abenteurlich absurd und auch ein bißchen tiefgründig!Â
Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Sven Amtsberg
Hintergrund
Ein leerstehender Supermarkt, eigens gestaltete Fantasieprodukte und ein Ensemble voller markanter Charakterköpfe: Die Groteske „Superbuhei“ verspricht schon hinter den Kulissen alles andere als gewöhnliches Kino. Für die Hauptrollen konnten Oliver Korittke, Silke Bodenbender, Jan Georg Schütte und Jan Henrik Stahlberg gewonnen werden. Gedreht wurde im Juni und Juli 2025 an Originalschauplätzen sowie in einem ehemaligen Supermarkt, der eigens für die Produktion in ein Filmstudio verwandelt wurde.
Verantwortlich für das Projekt ist ein norddeutsches Kreativteam um die Produzent:in Janina Sara Hennemann und Jan Philip Lange sowie Regisseur Josef Brandl. Entstanden ist „Superbuhei“ im Rahmen der Debütfilminitiative „Nordlichter“ von NDR, MOIN und nordmedia Filmförderung. Zusätzliche Unterstützung erhielt die Produktion durch Fördermittel des Deutschen Filmförderfonds (DFFF).
Dass sich die prominente Besetzung auf das ungewöhnliche Projekt einließ, spricht für die Kraft des Stoffes: Das Drehbuch basiert auf dem gleichnamigen Kultroman von Sven Amtsberg und überzeugte ebenso wie die kreative Handschrift des Teams. Entstanden ist eine skurrile Filmwelt, bevölkert von ebenso schrägen wie liebenswerten Figuren – und mit einer unverwechselbaren visuellen Identität.
Regisseur Josef Brandl, der zuvor als Szenenbildner an großen Kinoproduktionen mitgewirkt hat, machte die Gestaltung seiner Welt zur Herzensangelegenheit. Für den fiktiven Markt „Superbuhei“ wurde ein kompletter Supermarkt samt eigens entworfener Produktpalette erschaffen. Vom Etikett bis zur Farbpalette folgt jedes Detail einer eigenen, konsequent durchgestalteten „Superbuhei“-Ästhetik.
Auch Kameramann Moritz Moessinger trägt mit seiner Bildgestaltung entscheidend zum eigenwilligen Look des Films bei.
Die Musik stammt unter anderem von den „Düsseldorf Düsterboys“ und „International Music“. Deren Mitglied Peter Rubel komponierte zudem die originale Filmmusik. Ein besonderes Highlight: der Gastauftritt von Scorpions-Sänger Klaus Meine in der gleichnamigen Kneipe des Films – begleitet von einem Song, der wie kaum ein anderer deutsche Popkultur geprägt hat: „Wind Of Change“.
Pressestimmen (noch) zum Buch
NDR Kultur
»Sven Amtsberg breitet sein Setting der allumfassenden Langenhagener Tristesse, in der nichts geschieht und der Kampf um die Bedeutungslosigkeit von vornherein verloren ist, mit herrlich skurrilen Momenten und schwarzen Pointen aus.«
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| 28th Shanghai International Film Festival 2026 – Wettbewerb |
Crew
| Regie | Josef Brandl |
| Drehbuch | Josef Brandl & Johannes Becker |
| nach dem Roman von | Sven Amtsberg |
| Kamera | Moritz Moessinger |
| Orginialton | Corinna Zink |
| Animationen | Christian Manzke, Sophie Kienzle & Alexander Dannhauser |
| Schnitt | Robert Strauß |
| Musik | Peter Rubel & The Düsseldorf Düsterboys |
| Produzent:in | Janina Sara Hennemann & Jan Philip Lange |
| Produktion | JUNIFILM GmbH |
| Die Produktion wurde gefördert durch die MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein und die nordmedia – Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH | |
Technische Daten
| Originaltitel | SUPERBUHEI |
| Länge | 107 Minuten |
| Produktionsland | Dtl. |
| Produktionsjahr | 2026 |
| Format | DCP, Farbe, 1,85:1 |
| Ton | Dolby Digital |
| Originalsprachen | Deutsch |
| FSK | N.N. |
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