Da Dog Show

» Ich möchte mit meinem Film DA DOG SHOW den vielen Underdogs der philippinischen Gesellschaft ein Gesicht und eine Stimme geben «
Regisseur Ralston Jover

Zum Film

Die bewegende Geschichte des Films beruht auf einer wahren Begebenheit. DA DOG SHOW erzĂ€hlt von dem Hundedompteur SERGIO (70), der zusammen mit seinen beiden Kindern CELIA (27) und ALVIN (16) im Mausoleum eines im Zentrum von Manila gelegenen Friedhofs lebt. Jeden Tag begibt er sich zusammen mit seinen beiden Hunden HABAGAT und BAGWIS, die er auch liebevoll seine „adoptierten Söhne“ nennt, auf einen der vielen öffentlichen PlĂ€tze der Stadt, um den zahlreichen Schaulustigen die Tricks vorzufĂŒhren, die er den Hunden beigebracht hat. So verdient er den Lebensunterhalt fĂŒr sich und seine Familie.

Nachdem seine Frau ihn ohne Vorwarnung verlassen hat, und mit dem jĂŒngsten Sohn im Schlepptau zu ihrer Familie in die Provinz gezogen ist, muss SERGIO sich allein um ALVIN und die eigenwillige CELIA kĂŒmmern. Er leidet sehr darunter, von seinem Sohn EDDIE BOY (10) getrennt zu sein, und versucht, so viel Geld wie möglich zu sparen, um seinen Sohn zu sich zurĂŒckholen zu können. Der Zusammenhalt der Familie ist fĂŒr SERGIO ein wesentlicher Grundstein seiner Lebensvorstellung. In dieser schwierigen Situation hilft ihm sein unerschĂŒtterlicher Glaube, nicht zu verzweifeln, sondern die Herausforderung, die das Schicksal an ihn stellt, zu meistern.

 

 

 

 


Pressenotiz

Regisseur Ralston Jover hat sich darauf spezialisiert, in seinen Filmen das Leben außergewöhnlicher Bewohner Manilas zu portrĂ€tieren. Nach BAKAL BOYS („Metall Kinder“) und HAMOG ist DA DOG SHOW eine weitere LiebeserklĂ€rung an einen der vielen Underdogs der Stadt, denen er auf der Kinoleinwand ein Gesicht und eine Stimme gibt.

FĂŒr DA DOG SHOW konnte Ralston Jover den bekannten philippinischen Schauspieler Lou Veloso („THE BOURNE LEGACY“) und die „Indie Queen der Philippinen“, Mercedes Cabral, gewinnen.

2016 wurde DA DOG SHOW beim philippinischen Young Critics Circle mit den Preisen fĂŒr das Beste Drehbuch, den Besten Darsteller (Lou Veloso) und den Besten Film ausgezeichnet.

Hintergrund

Sergio lebt mit seiner Familie auf einem Friedhof, und „teilt“ sich das Mausoleum mit seinem frĂŒheren Chef, der vor dreißig Jahren gestorben ist und seine letzte Ruhe in einem steinernen Sarg in dem Mausoleum gefunden hat. Sergio kĂŒmmert sich um das Grab und lebt dafĂŒr kostenlos in der Gruft. Was in Europa undenkbar wĂ€re, ist in Manila Alltag.

Die Hauptstadt der Philippinen gehört zu den am dichtesten bevölkerten StĂ€dten der Welt. FĂŒr Arme ist dort kein Platz. Immer mehr Menschen siedeln deshalb aus den Slums auf den Nordfriedhof der Stadt um. Dort leben sie zwischen ĂŒber zwei Million Toten auf einer FlĂ€che von 59 Hektar. BĂŒrgermeister und PrĂ€sidenten, berĂŒhmte Schauspieler und SĂ€nger wurden hier beerdigt. Die Lebensbedingungen auf dem Friedhof sind haarstrĂ€ubend. Öffentliche Toiletten gibt es nicht. Wasser kommt aus einem von drei Brunnen – der Preis fĂŒr einen Eimer Wasser ist fĂŒr viele, die hier wohnen, zu hoch.

Und dennoch stehen die „Friedhofsmenschen“ in der Hierarchie der Obdachlosen ganz oben. Außerhalb der Mauern lebt es sich gefĂ€hrlicher, da herrschen Neid, Mord und Totschlag. Zwischen den Toten herrscht Frieden. Der Nordfriedhof der Millionenmetropole beherbergt zwischen 5.000 und 10.000 Menschen. Von der Regierung werden die Friedhofsmenschen weitestgehend geduldet. Hin und wieder werden habherzige Versuche unternommen, das GelĂ€nde zu rĂ€umen.
FĂŒr viele bietet der Friedhof nicht nur ein Obdach, sondern auch die Lebensgrundlage. An normalen Tagen gibt es etwa 20 Beerdigungen auf dem Nordfriedhof. Die MĂ€nner verdienen ihr Geld als TotengrĂ€ber, die Jungen tragen die SĂ€rge. Die Frauen pflegen die GrĂ€ber mit frischen Blumen und die MĂ€dchen kratzen die Kerzenreste von den Grabsteinen und verkaufen das Wachs an KerzenhĂ€ndler. Viele Jobs werden von Generation zu Generation weitergegeben. So kommt es, dass manche ihr ganzes Leben zwischen den Toten verbringen. Man geht auf dem Friedhof zum Frisör, es wird geheiratet und sogar Kinder werden hier geboren.

 


Pressestimmen

„Der leise Film, teils stilles Drama, teils Road Movie, beobachtet mit Geduld und einer kontemplativen Kamera den Alltag der Protagonisten, mischt aber auch kleine fantastische Elemente in die Handlung und verdichtet sich zum berĂŒhrenden PortrĂ€t einer tiefen Liebe.“

Josef Lederle, filmdienst.de

 

„hat sich der bereits mehrfach ausgezeichnete philippinische Drehbuchautor Ralston Jover eine wahre Begebenheit ausgesucht, die er lediglich dramaturgisch zuspitzte und nur am Ende fiktionalisierte. Denn der echte Mang Sergio und seine Kinder leben tatsĂ€chlich seit vielen Jahren auf dem Nordfriedhof von Manila.“

EZEF, Evang. Zentrum fĂŒr entwickl. Filmarbeit

„Da Dog Show: Philippinisches Familiendrama ĂŒber einen Vater, der seinen Kindern mehr im Leben bieten möchte – und dafĂŒr Hundeshows auf die Straße bringt.“

kino.de

 

„Der auf einem wahren Schicksal basierenden Geschichte gelingt ein bewegender, authentisch wirkender Balanceakt zwischen der Not der Charaktere und der Kraft ihrer Beziehungen. „

Bianka Piringer, spielfilm.de

 

Festivals

Young Critics Circle, Philippinen Bestes Drehbuch, Bester Hauptdarsteller, Bester Film
Montreal Film Festival, Canada  
Kirchliches Filmfestival, Deutschland  
und andere!  

Crew

Regie & Drehbuch Ralston Jover
Nach der Vorlage I WITNESS: DOG STAR von Howie Severino (Dokumentarfilm ĂŒber Mang Sergio)
Produktion Bessie Badilla (Queen B productions, PHI)
Sven Schnell (san cinema, GER)
Alexander P. Laub (san cinema, GER)
AusfĂŒhrende Produzentin Darlene Catly Malimas
Übersetzung Katharina Ruetz
Partner Bernd Wolpert, EZEF
Weltgebetstag
Förderung MFG Baden-WĂŒrttemberg
Mit Lou Veloso , Mercedes Cabral, Aljon Ybanez, Micko Laurente

Technische Daten

LĂ€nge 92 Minuten
Produktionsland Philippinen/Deutschland
Produktionsjahr 2015
Format DCP, Farbe, 1:1.8
Ton Dolby Digital
Sprachfassungen OmU
Originalsprachen Filipino

Pressematerial

Direkt ĂŒber Verleih  
Materialien EZEF Arbeitsheft

 

Kontakte

Verleih & Presse

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